Eine Meningokokken-Erkrankung kann
das Leben einer
Familie auf den Kopf
stellen.

Eine  Meningokokken-
Erkrankung kann
das Leben
einer Familie
auf den Kopf
stellen.

WAS IST EINE Meningokokken-Erkrankung?

Eine Meningokokken-Erkrankung kann sich unter anderem durch eine Gehirnhautentzündung oder eine Blutvergiftung zeigen. Verursacher sind Meningokokken Bakterien, von denen es verschiedene Typen gibt. In Österreich ist der Typ B am häufigsten, gefolgt von C und Y.

Meningokokken werden in 12 Serogruppen unterteilt. Sechs davon (A, B, C, W-135, X und Y) verursachen Epidemien. 1

Im Jahr 2017 gab es 20 laborbestätigte Fälle invasiver Meningokokken-Erkrankungen. 63% davon wurden durch die Serogruppe B verursacht.2

Wie werden Meningokokken übertragen?

Meningokokken werden über Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Die Bakterien leben im Nasen-Rachenraum des Menschen und können durch Küssen, Husten oder Niesen weitergegeben werden. Die invasive Meningokokken-Erkrankung entsteht, wenn sich das Bakterium im Körper ausbreitet und schwere Infektionen verursacht. 10 - 20% der Bevölkerung tragen Meningokokken in sich, ohne zu erkranken, können die Bakterien aber an andere weitergeben. Die meisten Betroffenen stecken sich bei augenscheinlich gesunden Kontaktpersonen, z.B. Familienmitgliedern, Freunden oder Betreuungspersonen, an. 

Meningokokken sind in Österreich eine der häufigsten Ursachen für die bakterielle Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Sepsis bei Kindern und Jugendlichen. 1,2

Was sind die Symptome einer Meningokokken-Erkrankung?

Meningokokken-Erkrankungen sind aufgrund anfänglich unspezifischer Symptome schwer zu diagnostizieren und zeichnen sich oft durch einen schnellen Verlauf aus. 1, 2, 7 

Kommt es jedoch zur Erkrankung, so kann der Verlauf von Meningokokken-Infektionen zu bleibenden Schäden führen oder sogar tödlich sein.1, 4